Thursday, July 27, 2006
EESTI KUNSTiMUSEUUM
Heute, am vorerst letzten Tag in der estnischen Hauptstadt, wurde nach der doch sehr anstrengenden Reise erstmal massiv gechillt. Die Basis fuer den langen, tiefen und erholsamen Schlaf war ein leckers A Le Coq Bier in einem wirklich empfehlenswerten Pub, oder besser Lounge wie soetwas im hier doch vorherrschenden Businesschargon genannt werden wuerde. Die sogenannte LOUNGE 24 befindet sich im 24. Stock des Radisson Hotel. Von da hat man erstens einen unglaublichen Blick ueber die Stadt und den Strand, kann zweitens auf angemessene Weise den Feierabend zum Meeting mit Geschaeftspartnern machen, und muss drittens leider tief in die Tasche greifen. Aber ein Bier geht schon (50 EEK aka 3,30 EURO) und der Ausblick lohnt sich. Check: http://www.tallinn.radissonsas.com/
Nach dem Chillout am Morgen, wollte ich ein der drei Grundanliegen (Besaufen, Ficken und Friseur) fuer Finnen auf Estlandbesuch selbst einmal abchecken. Ich war beim Friseur! Und ich kann verstehen warum die Finnen deshalb hierher kommen. Die Friseuse war aeusserst freundlich, konnte gut Englisch, war preislich sehr fair (8 Euro) und vor allem qualitativ das beste, was meinem Haar seit langem passiert ist.
Dann aber sollte der kulturelle Hoehepunkt der Reise folgen, das Estnische Kunstmuseum. Das erst vor wenigen Jahren eroeffnete, hypermoderne Gebaeude beherbergt neben einigen Sonderausstellung konstant die Klassiker estnischer Kunst. Diese gibt einen sehr professionell aufbereiteten Einblick in Kunst und Kuenstler des Landes auf 2 Etagen, fuer die man bei intensiver Betrachtung etwa 2 bis 2,5 Stunden braucht. Es liegt in zwischen einen sehr schoenen Park und dem Haus des Praesidenten sowie zwischen Altstadt un Meer. Der Besuch lohnt sisch definitiv, vor allem wenn man mehrere Tage in Tallinn verbringt und keine Lust mehr auf das Hin und Herschlendern in der Altstadt hat. Check: http://www.ekm.ee/eng/ekm.php
Nach dem Chillout am Morgen, wollte ich ein der drei Grundanliegen (Besaufen, Ficken und Friseur) fuer Finnen auf Estlandbesuch selbst einmal abchecken. Ich war beim Friseur! Und ich kann verstehen warum die Finnen deshalb hierher kommen. Die Friseuse war aeusserst freundlich, konnte gut Englisch, war preislich sehr fair (8 Euro) und vor allem qualitativ das beste, was meinem Haar seit langem passiert ist.
Dann aber sollte der kulturelle Hoehepunkt der Reise folgen, das Estnische Kunstmuseum. Das erst vor wenigen Jahren eroeffnete, hypermoderne Gebaeude beherbergt neben einigen Sonderausstellung konstant die Klassiker estnischer Kunst. Diese gibt einen sehr professionell aufbereiteten Einblick in Kunst und Kuenstler des Landes auf 2 Etagen, fuer die man bei intensiver Betrachtung etwa 2 bis 2,5 Stunden braucht. Es liegt in zwischen einen sehr schoenen Park und dem Haus des Praesidenten sowie zwischen Altstadt un Meer. Der Besuch lohnt sisch definitiv, vor allem wenn man mehrere Tage in Tallinn verbringt und keine Lust mehr auf das Hin und Herschlendern in der Altstadt hat. Check: http://www.ekm.ee/eng/ekm.php
Monday, July 24, 2006
Das endgueltige Ende verkappter Ostblockromantik
Es ist wie es ist! Wer mit der Erwartung nach Mittel- und Osteuropa faehrt, es sei alles billig, irgendwie grau und verkommen und als Westeuropaeer kann ich mal richtig den dicken Mann rauskehren, irrt gewaltig. Lange vergangen ist diese Art der Ostblockromantik bereits in unseren oestlichen Nachbarstaaten, ebenso in Ungarn, den baltischen Drei, in Kroatien oder Rumaenien und Bulgarien.
Im speziellen Fall Ukraine gilt das gleiche. Kiew praesentierte sich einmal mehr als moderne Metropole, in der gute Leistung eben auch gut seinen Preiss hat. Fuer den durchschnittlich betuchten Studenten also ein teures Pflaster. Odessa ist moderat, aber grau und verfallen passt einfach nicht, eher mediteran, laessig, humorvoll, und vor allem Offen fuer neue Ideen und dementsprechend vielversprechende Zukunftschancen fuer Leute mit ebendiesen.
Doch das einfach mal vorweg. Ansonsten lohnt ein Besuch definitiv. Lustug sind die Odessieten in jeder Hinsicht. Ueber die Schoenheit weiblicher Wesen und den eigenartigen Adidas style der Maenner wurde in vorigen Kapiteln ausreichend berichtet.
Wir waren heute Usbekisch essen und das sollte es viel mehr geben in Deutschland. Leckerste Schaschlik Spiesse (wahlweise mit Fisch, Lamm, Huhn odeer Schwein behaengt), sehr gute Suppen und fluffiges Brot kratzen das kulinarische Ausmass dieser Kaukasusgourmets nur ansatzweise an. Dannach ging es nach einigen wir-machen-hier-schliesslich-nicht-Urlaub-sondern-organisieren-europaeische-Jugenaustauschprogramme-Regularien doch einmal an den Strand des weiterhin viel zu uebervoelkerten Minimallorka in Odessa (Arkadia). Und diesmal konnte mann sich nicht nur entspannt der Betrachtung schoener Frauen widmen. Irgendwie glich es mehr einem Trainingsparkur fuer Greenpeace. Die haetten ihre wahre Freude am Wale ins Meer zurueckziehen gehabt. Puh. Die seichte Abkuehlung im etwa 22 Grad warmen Schwarzen Meer diente diesmal dem Abwaschen von Platzangstschweiss, weil bei etwa 5 cm Abstand zum naechsten Strandbesucher doch Anfluege von Claustrophobie keine seltenheit waren.
Es gaebe sicher noch viel zu schreiben, aber ich muss schlafen.
Friday, July 21, 2006
So,
nun also auf einer weiteren Osttour als Anlass zur Weiterfuehrung des Blogs. Tallinn ist noch teurer geworden. Im stylischen Mekka fuer new economy dudes, dj's und was weiss ich fuer hippe kammeraden, kostet das Bier in der Bar inzwischen 3 - 4 Euro. Also billig Urlaub machen koennt ihr vergessen.
Ansonsten hat Estland gerade ein Problem. Es gibt zu wenig Arbeitskraefte. Ja, richtig gehoert! Es gibt zu viel Arbeit und die Gehaelter steigen dementsprechend auf westeuropaeisches Niveau. Toll oder?
Naja, vielleicht liegt das alles daran, das die Esten aufgrund des Schlafmangel so produktiv sind, dass die Wirtschaft ungeahnte Aufschwuenge erfaerht. Es wird naemlich nicht richtig dunkel. Also nachts um 12 daemmert es etwas aber die Sonne geht gegen 3 wieder voll auf und es kann wieder geschafft werden.
So, ich muss zum Flieger nach Kiew, wo es mit Sicherheit dunkel, ganz andere Probleme den Alltag bestimmen, dafuer aber bestimmt richtig schoen heiss ist.
nun also auf einer weiteren Osttour als Anlass zur Weiterfuehrung des Blogs. Tallinn ist noch teurer geworden. Im stylischen Mekka fuer new economy dudes, dj's und was weiss ich fuer hippe kammeraden, kostet das Bier in der Bar inzwischen 3 - 4 Euro. Also billig Urlaub machen koennt ihr vergessen.
Ansonsten hat Estland gerade ein Problem. Es gibt zu wenig Arbeitskraefte. Ja, richtig gehoert! Es gibt zu viel Arbeit und die Gehaelter steigen dementsprechend auf westeuropaeisches Niveau. Toll oder?
Naja, vielleicht liegt das alles daran, das die Esten aufgrund des Schlafmangel so produktiv sind, dass die Wirtschaft ungeahnte Aufschwuenge erfaerht. Es wird naemlich nicht richtig dunkel. Also nachts um 12 daemmert es etwas aber die Sonne geht gegen 3 wieder voll auf und es kann wieder geschafft werden.
So, ich muss zum Flieger nach Kiew, wo es mit Sicherheit dunkel, ganz andere Probleme den Alltag bestimmen, dafuer aber bestimmt richtig schoen heiss ist.